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Eintagesseminare - Viele Tage Vorarbeit

BSG-Institut
Herausgegeben von in Seminare ·
Tags: Seminare
Vor einigen Tagen hatte ich hier etwas darüber geschrieben, welche Arbeit außerhalb unserer regulären Meisterkurse ansteht. Nachfolgend will ich etwas genauer darauf eingehen, welche vorbereitenden Arbeiten getroffen werden müssen, damit ein einzelnes Tagesseminar erfolgreich durchgeführt werden kann. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt etwas genauer über die Vorbereitungen im Rahmen unseres Meisterkurses berichten.

Als Nächstes steht das Seminar für Fachangestellte vor der Tür. Auch wenn es sich hier „nur“ um ein Tagesseminar handelt, gibt es zahlreiche Vorarbeiten zu leisten.
Unser Vorteil als Institutsteam ist, dass wir schon eine langjährige Erfahrung in ähnlichen Ausbildungsgängen haben. Inhaltliche Konzepte müssen also nicht erst ganz neu erstellt werden, sondern liegen fertig in der Schublade und müssen gegebenenfalls nur leicht modifiziert werden. Und doch gibt es für jedes Seminar wieder reichlich Planung und Vorbereitungsarbeit.
Zunächst sind da die Räumlichkeiten. Neben einer Suche nach passenden Seminarräumen und, im Fall des aktuellen FAB-Seminars, auch passender Wasserfläche, gilt es nun entsprechende Dozenten auszuwählen. Auch hier fiel die Wahl im aktuellen Fall leicht, denn durch unseren Meisterkurs haben wir Zugriff auf eine Vielzahl an hoch qualifizierten Dozenten für die relevanten Themen und Inhalte.
Problematischer gestaltet sich dabei dann schon die zeitliche Gestaltung eines solchen Seminars. Wann wechseln sich theoretische mit praktischen Inhalten ab, zu welchen Zeiten können wir die Wasserfläche uneingeschränkt nutzen und wie sieht es mit der Verpflegung zur Mittagszeit und in den Kaffeepausen aus? All diese Dinge haben wir für unseren aktuellen Kurs bereits geklärt.
Und doch ist bis zum 25. Mai noch einiges zu schaffen. Ziel ist es, dass für je zwei Teilnehmer ein Wiederbelebungsphantom für die praktische Herz Lungen Wiederbelebung vorhanden ist. Diese Phantome müssen alle vorbereitet und technisch geprüft werden.
Fehlerfrei muss auch die Vortragstechnik arbeiten. Notebook, Dokumentenkamera und der Beamer müssen einsatzbereit sein. Und sollte einmal doch eines der Geräte während des Seminars kaputtgehen, so muss schnell entsprechender Ersatz bereitstehen.

Insbesondere dieser technische Teil ist bei unseren externen Inhouse-Seminaren von besonderer Bedeutung, denn wir kommen mit der Technik dorthin, wo das Seminar gegeben werden soll. Dies kann auch schon einmal mehrere 100 km entfernt von unserer Zentrale in Bad Nenndorf sein.
Im Prinzip benötigen wir für ein Inhouse-Seminar aus dem Bereich Erste Hilfe, Sanitätswesen oder Rettungsschwimmen nur einen Raum, der groß genug für die zu unterrichtende Gruppe ist. Alle weiteren Materialien werden am Tag des Seminars ins Auto geladen, und dann vor Ort aufgebaut. Und das kann schon einmal eine besondere Überraschung sein. Nicht immer stimmen die Angaben unserer Kunden, bezüglich der Räumlichkeiten. Manchmal ist keine weiße Wand vor Ort, die man als Leinwand für die Beamer Präsentation hätte nutzen können. Also muss bei jeder Fahrt auch eine mobile Leinwand mit ins Auto. Für mich als Ausbilder sind Seminare an neuen Stellen deswegen immer mit einem besonderen Reiz verbunden.
Generell sind natürlich auch für diese Tagesseminare die Konzepte bereits fertig und doch gilt es, abhängig vom jeweiligen Kunden, jedes Seminar noch einmal individuell zu überarbeiten. Welche Rettungsgeräte sind vor Ort vorhanden? Gab es in der Vergangenheit besondere Unfälle, die besprochen werden sollten? Wie ist die Vorbildung der Teilnehmer? Das alles sind Punkte, auf die wir bei unseren Seminaren individuell eingehen müssen.
Dazu kommt, dass wir, anders als dies früher der Fall war, heute auch Seminare in anderen Berufssparten anbieten. Neben Betrieben aus dem Bereich der Bäderbetriebe gehören inzwischen auch Arztpraxen und Stadtverwaltungen zu unseren Kunden.


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